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Fechten und kämpferische Übungen stehen für Körperkoordination und Kondition, gepaart mit hohen intellektuellen Leistungsanforderungen. Eigenschaften wie Schnelligkeit, Fitness, Mut, Tempo und Rhythmusgefühl werden gebraucht und entwickelt. Ebenso werden Phantasie, schnelle Entscheidungsfindung, konsequentes Auftreten, Disziplin und Willenskraft geschult.
Die Auseinandersetzung mit der Kampfkunst und im speziellen mit einer Waffe erfordert einen strengen Verhaltenscodex der sich auch positiv auf das Leben der Fechter auswirken kann. |
Ein übliches Training bei Gladiatores:
1. Aufwärmen etwa 15-20 Minuten.
Für die Muskulatur, zur besseren Durchblutung und Elastizität und damit zur Verringerung des Risikos einer Muskelzerrung oder -rißes.
Für das Herz-Kreislauf System zur Versorgung des erhöhten Energiebedarfs der Muskulatur, beschleunigter Stoffwechsel sorgt für eine Auschüttung wichtiger Hormone.
Für die Reizleitung/Nerven, durch die Beschleunigung der Stoffwechselvorgänge erhöht sich auch die Wahrnehmungs- und Weiterleitgeschwindigkeit der Nerven, das bewirkt wiederum eine Steigerung der Reaktionsfähigkeit und eine Verbesserung der Koordination.
Für das Kapsel-Band-Sehnen-Knorpel-System, sie werden bewegt und damit auf die Belastung vorbereitet.
2. Begrüßung des Lehrers und der Schüler
3. Übungen zur Steigerung der Koordination, Bewegung im Raum, Grundschule, Schrittarbeit, etc.
4. Themenschwerpunkt des Trainingstages (Schwert, Dolch, Dussack oder Waffenlos, Techniken, Kombinationen, Kampf, Strategie, Timing, etc.)
5. Kampfübungen, Freikampf mit Schutzausrüstung (optional)
6. Abwärmen und physisches Training etwa 10- 15 Minuten
Was benötigt man für das erste Training?
Für das erste Training brauchen Sie lediglich eine bequeme Sporthose, Sportschuhe, ein T-Shirt oder Sweatshirt und gute Laune. Waffen und Ausrüstung werden Ihnen bereitgestellt.
Sicherheit beim Fechten:
Im allgemeinen kann man sagen, dass das Verletzungsrisiko bei uns geringer ist als bei den meisten Ballsportarten. Damit dies auch so bleibt gibt es eine entsprechende Schulordung die unbedingt einzuhalten ist.
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Schulordung
1. Fechtschüler die unter dem Einfluss von Medikamenten, Drogen oder Alkohol stehen haben dieses unverzüglich dem Fechtlehrer mitzuteilen und können vom Fechtkurs ohne Regressansprüche ausgeschlossen werden.
2. Jegliche gesundheitliche Beeinträchtigung ist spätestens bis Übungsantritt dem Fechtlehrer mitzuteilen. Gegebenenfalls kann dem Fechtschüler die Teilnahme am Kurs versagt werden.
3. Außerhalb der Unterrichtsstunden ist der Umgang mit den Waffen zu unterlassen. Während des Unterrichts ist nur auf Anweisung des Unterrichtenden zu handeln. Die Übungen sind stets in der vom Fechtlehrer angegebenen Geschwindigkeit durchzuführen.
4. Es wird nur mit vom Fechtlehrer freigegeben Waffen gefochten. Nicht freigegebene Waffen sind aus dem Übungsraum zu entfernen und unter Verschluss zu halten. Spitzen und Kanten von freigegebenen Übungswaffen sind mit Tape und/oder Leder abzukleben.
5. Die Teilnahme am Unterricht erfolgt auf eigene Gefahr. (siehe Haftungsausschluss)
6. Erste Hilfe ist bei Verletzungen unbedingt und unverzüglich zu leisten. Der Übungsbeginn ist dem Partner klar und deutlich anzuzeigen.
7. Läßt die eigene Konzentration nach oder bemerkt man das nachlassen der Konzentration des Übungspartners, so wird eine kurze Pause empfohlen.
8. Es wird empfohlen zur Schule ausgeruht und Fit zu erscheinen. Während der Schule sollten die Aufwärmphasen mitabsolviert werden. Es ist auf ausreichend Schlaf zu achten.
9. Bei Befolgung der Anweisungen des Übungsleiters ist eine Gefahr für Leib und Leben so gut wie auszuschließen.
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